Ryanair plant neue Basis am Airport Memmingen

Bereits heute ist Ryan Air gemeinsam mit der ungarischen Airline Wizz Air der wichtigste Kunde des Flughafens Memmingen. Beide zusammen sind für rund 90 % der Sitzplätze verantwortlich. Ab dem Winterflugplan 2017 könnte dieser Anteil noch einmal deutlich ansteigen. Wie das irische Unternehmen bestätigte, plant er, den Regionalflughafen zu einer dauerhaften Basis auszubauen. Damit könnte der Regionalflughafen – pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum des zivilen Flugbetriebs – sein Passagieraufkommen um bis zu 30 Prozent steigern.

Neue Verbindungen sind geplant

Wie Kenny Jacobs, der Marketingchef von Ryanair, auf einer Pressekonferenz in Memmingen bekannt gab, will die Fluglinie ab Herbst und Winter 2017 seine regulären Flugziele deutlich ausweiten. Im Gespräch sind sieben neue Verbindungen: nördlich und östlich ins schwedische Stockholm, nach Warschau in Polen, Lviv in der Ukraine und Oradea in Rumänien sowie in den Mittelmeerraum nach Sevilla in Spanien, ins marokkanische Fes und das griechische Thessaloniki. Dieser Ausbau ist Teil der deutschlandweiten Expansionsbestrebungen, mit denen sich Ryanair weitere Marktanteile sichern möchte. Nach ersten Hochrechnungen könnte das Passagieraufkommen alleine durch diesen Schritt von rund 990.000 im Jahr 2016 auf über 1,2 Millionen 2018 steigen.

Eine Maschine wird fest in Memmingen stationiert

Teil des Planes ist es auch, ab Beginn des Flugplans eine Maschine fest auf dem Flugplatz Memmingen zu installieren. Damit steigt der Flughafen zu einer Basis des Unternehmens auf, an der auch weiteres Personal wie Piloten, die Kabinencrew und ein Wartungstrupp leben. Der Vorteil für das Unternehmen besteht darin, dass es frühere Abflüge und spätere Anflüge in seinen Plan aufnehmen kann. Um perfekte Bedingungen zu schaffen, ist auch eine Verbreiterung der Startbahn von 30 auf 45 Meter geplant. Bis die geplanten Subventionen in Höhe von 12,2 Millionen freigegeben werden können, muss der Freistaat Bayern allerdings noch die Genehmigung der EU abwarten.

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